So lange ich denken kann, liebe ich Hunde. Als Kind haben mich die Lassiefilme zwar begeistert, aber speziell auf einen Collie fixiert war ich nie. Mit 13 Jahren bekam ich (nach etlichen Diskussionen mit meinen Eltern, die von meiner Hundeverrücktheit alles andere als begeistert waren) meinen ersten Hund, eine Deutsche Schäferhündin. Als ich meinen Mann kennen lernte, wurde es etwas problematisch. Er konnte damals mit Hunden nichts anfangen und Schäferhunde mochte er absolut nicht. Mir zuliebe arrangierte er sich aber mit Blondie. Als sie später eingeschläfert wurde, schenkte er mir, mehr aus Mitleid, als aus Überzeugung, einen Dackel, der aber nach einem Unfall starb. Nach einer weiteren schlechten Erfahrung erklärte mir Thomas: Nie wieder einen Hund!!!

Yellow noble Noreen aus Cingkalard, Shana vom Hause Reinhard und Caledonian Amber Boy

Die Wende kam im Frühjahr 1989, als wir zum Wandern in den Harz fuhren. Wir saßen in einem Cafe, am Nachbartisch ein Ehepaar mit einer älteren Colliehündin. Auf meine typische Frage, ob man den Hund streicheln könnte, sagten sie, dass die Hündin sich von Fremden nicht anfassen lässt. Plötzlich stand die Hündin auf, legte meinem Mann den Kopf aufs Bein und kurz drauf saß sie bei ihm auf dem Schoß. Ich weiß nicht mehr, wer damals sprachloser war, das Ehepaar oder ich

Jedenfalls war das der Anfang unserer "Colliesucht". Im November 1989 zog Angie (Yellow Noble Noreen aus Cingkalard) bei uns ein. Kurz vor unserem Umzug nach Dassel folgte der damals 6jährige Caledonian Amber Boy, der uns mit seiner Erscheinung und seiner liebenswürdigen Art begeistert hatte.
Zurzeit besitzen wir 7 Collies, die alle mit uns im Haus leben. Zwingeranlagen werden Sie vergeblich bei uns suchen. Wir unternehmen täglich Spaziergänge und auch in unserem 1500 qm großen Garten kann getobt werden..
Unsere Welpen wachsen ebenfalls im Haus, Hof und Garten auf. In den ersten drei Wochen sind sie in einem Zimmer direkt neben unserem Schlafzimmer untergebracht. Dann kommen sie nach unten auf den Flur, wo sie einen direkten Ausgang ins Freie haben und das gesamte Umfeld der Familie miterleben können. Im Garten haben sie einen 60 qm großen Auslauf, wo sie nach Herzenslust spielen können.